Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. (GCJZ)
Aktuelle Angebote: 0
Registriert: 18. Dezember 2016 (vor mehr als 3 Jahren)

Aufgabenanbieterinformationen

Über uns — unser Anliegen

Vor 1933

wohnten in Göttingen 411 jüdische Frauen, Männer und Kinder, die eine lebendige Gemeinde bildeten. Auch in Adelebsen, Bovenden, Dransfeld, Duderstadt, Hann. Münden und Rosdorf lebten jüdische Familien. Sie wurden zwischen 1933 und 1945 vertrieben oder umgebracht. Damit war das jüdische Leben unter uns ausgelöscht, wovon oft nur noch wenige, meist steinerne Reste Zeugnis ablegen.

Nach 1945

haben nur wenige Überlebende es auf sich genommen, zurückzukehren oder zuzuziehen. Erst in jüngerer Zeit wagen Jüdinnen und Juden es wieder, hier mit uns zu leben. Gemeinsam mit ihr wollen wir dafür einstehen, dass die Erinnerung an das zerstörte jüdische Leben wach gehalten wird und dass Juden in der Bundesrepublik Deutschland unversehrt in Frieden leben können. 1994 konnte die Jüdische Gemeinde Göttingen wiederbelebt werden.

Ein erneuertes jüdisch-christliches Verhältnis

ist nur ein kleiner Beitrag zum Frieden unter den Religionen der Welt. Doch kann er helfen, zu einem harmonischen Miteinander aller Religionen in unserer pluralistischen Gesellschaft zu finden.

Die grauenvollen Untaten des Naziregimes

dürfen nicht vergessen, aufgerechnet oder gar geleugnet werden. Den Opfern schulden wir das Gedenken und unserer eigenen Zukunft die Wahrhaftigkeit. Wir bemühen uns, die reichen Schätze jüdischen Lebens, Glaubens und Denkens zu vermitteln. Wir treten ein für den Staat Israel und die friedliche Gestaltung der jüdisch-arabischen Beziehungen. Und wir wollen nicht zulassen, dass Rassenhass, nationale Überheblichkeit und politisch-religiöser Fanatismus den Frieden gefährden.

Auf diesen Überzeugungen

beruht die Arbeit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Göttingen, einer von bundesweit über 80 örtlichen Gesellschaften unter dem Dach des Deutschen Koordinierungsrats (www.deutscher-koordinierungsrat.de). Dieser veranstaltet jährlich die „Woche der Brüderlichkeit“ und verleiht die Buber-Rosenzweig-Medaille für Verdienste um die Zusammenarbeit zwischen Christen und Juden.

Um unsere Aufgaben zu erfüllen,

brauchen wir Menschen, die sich für unsere Ziele einsetzen und bereit sind, die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit durch Mitgliedschaft, Beiträge oder Spenden zu unterstützen.

Aktuelle Aufgabenangebote bei Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. (GCJZ)

Im Moment hat dieser Aufgabenanbieter keine Aufgabenangebote.