Die Deutschen arbeiten gerne länger. Sie wollen nicht schon mit 65 Jahren in Rente gehen, wie es das Gesetz derzeit vorsieht. Sondern erst dann, wenn sie keine Lust mehr haben. Schon jetzt gibt es dafür rechtlich einigen Spielraum. Und der wird auch genutzt. „In kaum einem anderen Land hat die Erwerbsbeteiligung der Älteren so sehr zugenommen“, sagt Karl Brenke, Forscher beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW.

Dabei seien zwei Drittel derer, die derzeit jenseits der gültigen Altersgrenze noch arbeiten, finanziell darauf überhaupt nicht angewiesen. Je höher das Alter, desto stärker steige die Erwerbsbeteiligung – natürlich von derzeit noch niedrigen absoluten Zahlen. „Diese Menschen sind intrinsisch motiviert“, sagt Brenke. Sie arbeiteten, weil sie es wollten. Der Forscher ist sich sicher: Die Entwicklung wird sich fortsetzen.

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