Alter. Macht. Staat. Politische Teilhabe der Generation 65 plus

Die Älteren werden immer mehr, die Jüngeren immer weniger. Im Zuge des fortschreitenden demografischen Wandels stellen die über 65-Jährigen schon heute 21 Prozent der Gesamtbevölkerung (16,9 Mio. Menschen). Für 2030 wird ein Anstieg auf 29 Prozent prognostiziert (22,3 Mio. Menschen).
Die demografische Entwicklung spiegelt sich auch in der Altersstruktur der Wahlberechtigten wider. Bei der Bundestagswahl 2013 stellen die über 60-Jährigen mit 33,7 Prozent ein Drittel der 61,8 Mio. Wahlberechtigten. Zum Vergleich: 1953 waren es 22 Prozent, 1990 im wiedervereinten Deutschland 26 Prozent.

Bedeutet der Zugewinn an Masse auch einen korrelierenden Zugewinn an Macht und politischer Mitsprache für die ältere Generation? Wie steht es um ihre Möglichkeiten, Einfluss auf gesellschaftliche Prozesse zu nehmen? Antworten liefert die vierte Ausgabe der Publikationsreihe „Monitor“ (hier).

Auf Grundlage der Ergebnisse der Generali Altersstudie 2013 lotet die vierte Monitor-Ausgabe des Generali Zukunftsfonds die politische Teilhabe der Generation 65 plus aus. Er zeigt, dass die älteren Menschen in Deutschland konkrete Forderungen an Bundesregierung wie Kommunen haben, mit denen sie ihre Vision einer funktionierenden und sozial gerechten Gesellschaft formulieren. Dabei haben die 65- bis 85-Jährigen die Interessen von Jung wie Alt fest im Blick und begreifen sich nicht als geschlossene Gruppe mit Sonderinteressen.