Datum/Uhrzeit
24. Februar 2014
19:00 Uhr
Ländliche Heimvolkshochschule Mariaspring

Thema:
Hilfe beim Sterben – Erfahrungen aus Klinik und Hospiz
Moderation:
Dr. Rainer Neef
Vorwort:

Die Zielgruppe unserer Neoko Initiative ist zwischen 60 und 75 Jahre alt, im Ruhestand oder kurz davor.
Viele haben ihre Eltern vor sich.
Damit tritt die Auseinandersetzung mit dem Älter werden und Tod und Sterben näher an uns heran.
Auch die damit auftauchenden Fragen.
Denen wollen wir uns ohne Aufdringlichkeit an diesem Abend widmen.

Der Inhalt:

Ein Gespräch mit Ärzten aus der Palliativmedizin und Ethik und Fachleuten aus Hospiz und Pflege.

– Frau Regina Bauer, Leiterin des Hospiz an der Lutter, Göttingen
– Herr Prof. Dr. Friedemann Nauck, Direktor der Klinik für Palliativmedizin an der Universitätsmedizin Göttingen
– Dr. Alfred Simon, Geschäftsführer der Akademie für Ethik in der Medizin, Universität Göttingen
– Frau Christine Schwartzkopff, Krankenschwester in der Intensivmedizin und Vorsitzende des Klinischen Ethikkomitees im Ev. Krankenhaus Göttingen-Weende

Herr Dr. Simon wird das Gespräch mit einem Vortrag einleiten.

Sterben findet seit langem überwiegend in Krankenhäusern und Altenheimen statt.
Die Entwicklung von Medikamenten und Medizintechnik erlaubt ein Verschieben oder langes Hinauszögern des Sterbens, so dass die Frage des Sterbenlassens immer dringlicher wird.
Dieses ist öfters mehr von den Vorgaben der Krankenhäuser oder Altenheime als vom Willen der Sterbenden oder der Angehörigen bestimmt.

In dieser Veranstaltung wird zunächst ein anschaulicher Überblick über die ethischen und gesellschaftlichen Aspekte des Themas gegeben.
Sodann stellen Ärzte und Pflegerinnen aus der Praxis heraus ihre Überlegungen zu einem Sterben nach Wunsch und Willen der Betroffenen vor.
Anschließend sollen die TeilnehmerInnen ihre eigenen Vorstellungen und auch Erfahrungen erläutern, und die Möglichkeiten konkreter Unterstützung und Hilfen sollen geklärt werden.

Die Veranstaltung führt hin zu einem offenen Gespräch, in dem vor allem die Furcht vor Schmerzen, die Angst vor Ausgeliefertsein, und die Frage des Zulassens oder der Herbeiführung des Sterbens erörtert werden.

Eintritt frei.